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Die 10 häufigsten Fehler bei der Zubereitung von POWER COFFEE

5 min. Messwert

Auch wenn ich jede kreative Idee schätze – auf einige Dinge müssen wir schlicht achten, wenn wir aus dem Power Coffee, dem speziellen Rezept mit Butter, Kokos und MCT, den gewünschten Effekt herausholen wollen. Lest weiter und vermeidet falsches Mahlen, die Wahl schlechter Fette und weitere häufige Fehler bei der Zubereitung.

Die häufigsten Fehler, oder warum es euch nicht schmeckt und nicht funktioniert

Ziel meines Artikels ist es, auf die häufigsten Fehler hinzuweisen, denen ich begegne, wenn es um die Zubereitung von Power Coffee geht. Auch wenn es großartig ist, dass wir ständig experimentieren und nach Kniffen suchen – manche Dinge passen einfach nicht zusammen. Welche?

  1. In den Kaffee geben wir keinen Zucker und auch keine anderen Süßungsmittel, weder Honig noch Ahornsirup oder Agave. Erlaubt ist einzig reines Stevia, aber auch darauf würde ich verzichten.
  2. In den Kaffee geben wir keine Milch und schon gar keine Sojamilch. Die einzige Möglichkeit ist Kokosmilch, echte Mandelmilch ohne Zucker und andere Zusätze oder reine, idealerweise BIO-Sahne.
  3. Für die richtige cremige Konsistenz muss eine angemessene Menge Butter (12-20 g) zugegeben und der Kaffee mit einem kleinen Mixer oder einem Stabmixer aufgemixt werden. Sonst bleiben Fettaugen an der Oberfläche.
  4. Wenn wir den Kaffee als warmes Getränk trinken wollen, geben wir kein Protein dazu. Die einzige Möglichkeit ist Power Collagen, das sich auch in warmen Getränken auflöst.
  5. Für den maximalen Effekt lassen wir auch die Sahne weg. Sie bindet nämlich ähnlich wie Milch mehr Antioxidantien und enthält zudem mehr Milchzucker – Laktose – als Butter oder Ghee, das gar keine enthält.
  6. Die Qualität von Butter und Kokosöl zählt. Kommt gar nicht erst auf die Idee, Margarine oder minderwertige Butter mit weniger als 80 % Fett zu verwenden. Genauso wichtig sind Naturbelassenheit und Qualität des Kokosöls. Für die gewünschte Konsistenz und Sättigung verwenden wir idealerweise MCT-Öl. Mehr Infos zum Unterschied gegenüber Kokosöl hier.
  7. In den Kaffee geben wir weder Schweineschmalz noch Grieben. Auch wenn ihr Schlachtspezialitäten vielleicht liebt, kann ich weder für den Geschmack noch für eine reibungslose Verdauung garantieren. Dieses Fett hat nämlich etwas kompliziertere Bindungen und bringt auch nicht das Fettsäureprofil von Kokosöl mit.
  8. In den Kaffee gießen wir keine anderen, auch keine noch so guten Öle! Vorsicht bei allen Pflanzenölen, die Omega-6-Fettsäuren enthalten. Ebenso bei feinen Sachen wie Lein-, Avocado- oder Kürbiskernöl, die beim Erhitzen schnell oxidieren.
  9. Zum Kaffee mit Fetten essen wir außer Mandeln, Macadamianüssen und dunkler Schokolade nichts anderes. Erdnüsse enthalten viele Omega-6-Fettsäuren, und auch Cashews könnten euch etwas mehr belasten. Und wenn Schokolade, dann nur dunkle mit mindestens 85 % hochwertigem Kakaoanteil (idealerweise hohe Qualität, ob BIO oder bean to bar).
  10. Den Kaffee dürfen wir weder verbrennen noch länger als 3,5 Minuten extrahieren.

Für einen guten Energie-Kaffee ist auch die richtige Zubereitung wichtig. Ihr könnt den Kaffee ruhig aufgießen, verbrennt ihn nur nicht mit kochendem Wasser und extrahiert ihn nicht länger als 3,5 Minuten – das klassische Problem des aufgegossenen „Türkischen“. Auch ein „großer Espresso“ ist in dieser Hinsicht ein Fehler, weil ihr damit unpassende Gerbstoffe und zu viel Koffein in den Kaffee bekommt.

Wie soll euer Kaffee eigentlich aussehen?

Da wir hier oft von Fetten sprechen, muss ich betonen, dass die richtige Auswahl sehr wichtig ist. Aus diesem Blickwinkel gilt: Butter ist nicht gleich Butter, und Ghee ist nicht gleich Ghee. Ideal ist BIO-Butter oder gelbe, nicht pasteurisierte Butter von einer Kuh, die der Bauer auf der Weide grasen ließ. Eine gute und sichere Alternative ist gerade Ghee. Mehr Details zu Qualität und Vorzügen von Ghee findet ihr in diesem Artikel von mir.

Und weil Wiederholung die Mutter der Weisheit ist, erinnern wir noch einmal an die Bedeutung des angemessenen und vor allem frischen Mahlens des Kaffees und an die sorgfältige Zubereitung. Frisch mahlen ist keine Wissenschaft. Mehr Details im Video, in dem ich in meinem Stil ganz gemächlich alles erkläre.

Warum ist POWER COFFEE mit Butter und MCT eine praktische Frühstückslösung?

Wusstet ihr, dass bei den meisten Menschen eine der wichtigsten unbewussten Sorgen die Angst vor zu wenig Essen ist, also davor, hungrig zu sein? Auch deshalb wollen wir zuerst genau diese Frage lösen und dem Kopf so viel geben, dass euch der Griff zu etwas Süßem gar nicht erst in den Sinn kommt. Danach nehmt ihr ganz in Ruhe erst den echten Hunger wahr. Das Gehirn kommt nämlich mit guten Fetten sehr gut zurecht, und wenn ihr so eine teilweise KETO-Zone aktiviert, lässt der Heißhunger auf Fastfood oder Süßes bei vielen deutlich nach. Zugleich trainiert ihr damit euren Fettstoffwechsel und verbessert nach und nach eure metabolische Flexibilität. Wer von uns diese Prinzipien am eigenen Leib getestet hat, weiß schon jetzt: Es ist wirklich praktischer, einen Esslöffel Butter und einen Esslöffel MCT-Öl in den Morgenkaffee zu geben als klassische Milch oder gar Zucker. So könnt ihr das zeitweise Fasten ohne Stress anwenden, was vor allem für Frauen sehr angenehm ist. Es muss nicht jeden Tag strikt sein!!! Den Unterschied merkt ihr schon, wenn ihr die Kaffee-Vormittagspause 2-mal pro Woche einlegt.
Schreibt gern in die Kommentare, welche Erfahrungen, Fehler, Zweifel oder neuen Erkenntnisse ihr beim Kaffee mit Butter und MCT gesammelt habt.

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