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Wie sich der Körper gegen Viren wehrt

8 min. Messwert

Über Viren und den Umgang mit ihnen wurde schon viel geschrieben. Aber diese Aufbereitung hat uns so gut gefallen, dass wir einen Ausschnitt aus einem umfassenden Dokument für euch ausgewählt haben, das ihr auf https://codeoflife.cz/ herunterladen könnt.

In diesem Artikel liest du:

  • Wie die körpereigene Abwehr aufgebaut ist
  • Welche Systeme im Körper dabei eine Rolle spielen
  • Welche Nahrungsergänzungsmittel in diesem Zusammenhang häufig genannt werden
  • Über welche Lebensmittel in diesem Zusammenhang gesprochen wird
  • Welche Nährstoffe zu einer normalen Funktion des Immunsystems beitragen

Cultivating Human Power

Für unser Wohlbefinden ist es wichtig, dass Organismus und Immunsystem gut funktionieren. Die Aufgabe unserer angeborenen wie erworbenen Immunität ist der Schutz vor Krankheitserregern. Im Körper gibt es biochemische Systeme, die unser Immunsystem formen. Für das gute Funktionieren des Organismus ist es deshalb hilfreich, die Grundlagen und Prinzipien dieser Mechanismen zu verstehen und zu wissen, wie man sie im Alltag berücksichtigt – auf natürlichem Weg oder in Form von Supplementen.

Autophagie – das körpereigene Aufräumsystem

Die Autophagie, wörtlich die zelluläre Selbstverdauung, ist an der Immunfunktion beteiligt. Sie wird als Reaktion auf Stress aktiviert – etwa auf eine Infektion, auf Fasten, auf hohe körperliche Belastung oder auf sekundäre Pflanzenstoffe. Ihre Rolle liegt im Umgang mit Stress und in der Umverteilung innerer Ressourcen. Zu ihren Prozessen gehört der Abbau intrazellulärer Bestandteile.

Für die Darmfunktion sind Probiotika und Präbiotika ein Thema – als Supplement oder in natürlicher Form wie fermentiertes Gemüse und Joghurt (Kimchi, Sauerkraut, Kokoskefir). Kümmere dich um dein Darmmikrobiom, gönn dir eine hochwertige und abwechslungsreiche Ernährung und probiere auch das Intervallfasten aus. So baust du im Darm nach und nach ein Ökosystem aus Mikroorganismen auf. Meide dagegen industriell stark verarbeitete Lebensmittel, Gluten, Lektine, Alkohol und Zigaretten. Wichtig ist außerdem, den Blutzucker nicht unnötig in die Höhe zu treiben.

Auch teilweises Fasten ist in diesem Zusammenhang ein starkes Werkzeug, wobei jeder Mensch das Fasten anders erlebt. Manche kommen mit längeren Fastenphasen natürlicherweise gut zurecht, andere fangen ganz von vorn an. Es ist sehr wichtig, es nicht zu übertreiben und sich helfen zu können. Genau unser über Jahre erprobtes Rezept für den Power Coffee hilft dir dabei, teilweises Fasten nach und nach in deinen normalen Tag einzubauen. Ein gut gemixter Kaffee mit Butter und MCT Oil nimmt vor allem am Anfang die unangenehmen Begleiterscheinungen des Fastens. Gleichzeitig enthält er keine Kohlenhydrate. Und die guten Fette, die du isst, werden direkt als Energiequelle genutzt. Das Rezept und die Erklärung dazu, was den Power Coffee ausmacht, findest du unter diesem Link

Glutathion – der Meister der Abwehr

Glutathion ist ein zentraler antioxidativer Mechanismus des Körpers, der in der Leber gebildet wird. Es ist ein Molekül, das jede Zelle in unserem Körper aus drei Aminosäuren herstellt, konkret aus L-Glutamin, L-Glycin und L-Cystein. Es ist unter anderem am Schutz von Fetten vor Oxidation und an der Energieproduktion in den Mitochondrien beteiligt.

Unser Organismus kann Glutathion selbst herstellen. Wenn du dich allerdings wenig in der Natur aufhältst und unter Stress oder Schlafmangel stehst, können die Glutathionvorräte zur Neige gehen. In dem Fall kann es sinnvoll sein, Glutathion als Nahrungsergänzungsmittel zu ergänzen.

NRF2 – Regulator der zellulären Widerstandsfähigkeit

NRF2 ist einer der wichtigsten Regulatoren von Antioxidantien und des zellulären Schutzes vor Oxidantien. Der Forschung zufolge steht oxidativer Stress, der durch einen Überschuss an freien Radikalen entsteht, mit Schäden an DNA und RNA in Zusammenhang. Freie Radikale sind reaktive Moleküle, die wir in unserer natürlichen Umgebung, im Essen, aber auch in unserem Körper finden.

Der Körper verfügt über einen Schutzmechanismus mit Antioxidantien, die sie neutralisieren. Mit zunehmendem Alter lassen diese Mechanismen allerdings nach. NRF2 aktiviert über fünfhundert Gene über Moleküle, die wir Sirtuine nennen. Sie werden wegen ihrer Rolle bei der Regulation des zellulären Gleichgewichts als Wächter des Genoms bezeichnet. Neben Supplementen bietet sich eine Ernährung mit einem hohen Anteil natürlicher Antioxidantien an, etwa die mediterrane, die okinawische oder die Paleo-Ernährung.

Die Aktivierung von NRF2 wird mit körperlicher Bewegung, teilweisem Fasten und der Aufnahme natürlicher Pflanzenstoffe in Verbindung gebracht, zum Beispiel Curcumin aus Kurkuma, Resveratrol aus Trauben, Quercetin aus Zwiebeln, Sulforaphan aus Brokkoli und Antioxidantien aus grünem Tee. Antioxidantien können in Lebensmitteln allerdings durch Hitze zerstört werden, und wenn wir sie roh essen, werden sie unter Umständen schlechter aufgenommen. Deshalb kann auch ein Nahrungsergänzungsmittel eine Option sein, die Bioverfügbarkeit ist dann meist deutlich besser.

NAD+ – ein Schlüsselmolekül in jeder Zelle

Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid, NAD+, ist ein zentraler Kofaktor, der an nahezu allen zellulären Reaktionen beteiligt ist und eine wichtige Rolle für biologische Funktionen spielt. Es ist an der Energieproduktion beteiligt und ermöglicht der Zelle, besser zu arbeiten. Ein Mangel an diesem Molekül wird mit dem Altern in Verbindung gebracht. Mit zunehmendem Alter sinken unsere Vorräte.

Die NAD+-Produktion wird mit teilweisem Fasten, körperlicher Bewegung und Nahrungsergänzungsmitteln in Verbindung gebracht, zum Beispiel mit Vitamin B3. NAD+ wird auch im Zusammenhang mit dem Verzehr bestimmter Lebensmittel diskutiert, etwa rohem grünem BIO-Gemüse oder Baby-Portobello-Pilzen.

Über welche Lebensmittel wird in diesem Zusammenhang gesprochen?

Die Natur bietet uns Lebensmittel, über deren Inhaltsstoffe in diesem Zusammenhang viel geforscht und diskutiert wird. Schauen wir uns an, was in ihnen steckt.

5 viel diskutierte Lebensmittel

Kokosöl

Kokosöl enthält als aktive Bestandteile Laurinsäure C12, die rund 50 % des Kokosöls ausmacht, und Monolaurin, das unsere eigenen Enzyme bei der Verdauung von Kokosöl bilden. Diese Stoffe sind seit Langem Gegenstand der Forschung.

Knoblauch

Knoblauch enthält den sekundären Pflanzenstoff Quercetin und ist reich an Nitraten, die der menschliche Organismus in Stickstoffmonoxid umwandeln kann. Dieses dient als Signalmolekül zwischen Zellen und kommt im Herz-Kreislauf- und im Nervensystem vor. Wird Knoblauch zerdrückt, entsteht Allicin, einer der am besten untersuchten Inhaltsstoffe der Pflanze.

Shiitake-Pilze

Shiitake ist einer der bekanntesten Speisepilze. Er ist reich an Nährstoffen und enthält Lentinan, einen viel untersuchten Ballaststoff aus der Gruppe der Beta-Glucane.

Zimt

Zimt ist ein klassisches Gewürz der kalten Jahreszeit. Untersucht werden vor allem seine Nanopartikel und die Zimtöle.

Süßholz

Süßholz enthält mehr als dreihundert Flavonoide und zwanzig Triterpenoide – eine der reichhaltigsten Zusammensetzungen unter den klassischen Kräutern.

5 Lebensmittel, die auf keinem Speiseplan fehlen sollten

Leber

Leber gehört zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln überhaupt und enthält reichlich Vitamine und Mineralstoffe.

Hochwertige Fette

Hochwertige Fette gehören auf jeden Speiseplan. Dazu zählen natives Olivenöl extra, gute Butter und Ghee, Fischöl oder Omega-3. Eine eigene Kategorie ist MCT Oil, das sehr leicht verdaulich ist. Sein Stoffwechselweg unterscheidet sich von dem der meisten Fette – er ist schneller. Direkt in der Leber werden MCT-Fette effizient in Ketone umgewandelt. Diese wandern weiter in die Muskeln und ins Gehirn und werden dort als Energie genutzt. Fette bilden ganz allgemein unsere Zellwände, von denen das Funktionieren der Zellen abhängt.

Austern

Nach Ansicht von Ernährungspsychiatern zählen neben Leber auch Austern zu den interessantesten Lebensmitteln für die mentale Gesundheit. Sie sind extrem reichhaltig und enthalten neben vielem anderen Zink, das zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt.

Grüner Tee

Grüner Tee enthält Catechine, sekundäre Pflanzenstoffe, die intensiv erforscht werden. Es ist ein ideales Getränk, mit dem sich der Alltag gut gestalten lässt.

Zwiebel

Die Zwiebel enthält Flavonoide vom Typ Anthocyane und Flavanone. Einige davon werden in ähnliche Stoffe umgewandelt wie Quercetin oder Allicin.

Nährstoffe für ein normal funktionierendes Immunsystem

Zu den wichtigsten Nährstoffen in diesem Zusammenhang gehört Vitamin D, das zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt.

Sinnvoll ist außerdem Zink, das wir in eiweißreichen Lebensmitteln finden, also in Hülsenfrüchten, Vollkorngetreide und Rindfleisch, sowie Selen, das in Leber, Paranüssen und Hefe steckt. Beide tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

Traditionell verwendet werden auch mehrere Vitalpilze wie Reishi und chinesischer Raupenpilz sowie Kräuter wie Ginseng und Salbei.

Wenn du mehr über dieses Thema erfahren willst, lade dir das Biohacker-Handbuch auf https://codeoflife.cz/ herunter.

Zusammenfassung zum Schluss

  • Die Basis bleiben ausreichend Schlaf, körperliche Bewegung, teilweises Fasten und die Aufnahme natürlicher Nährstoffe.
  • Für die Nährstoffaufnahme aus dem Essen spielt das Darmmikrobiom eine wichtige Rolle – gönn dir also eine hochwertige und abwechslungsreiche Ernährung in Kombination mit Intervallfasten.
  • Der antioxidative Mechanismus des Körpers wird auch im Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Glutathion, NRF2 oder Vitamin B3 als Unterstützung der Produktion des zentralen Moleküls NAD+ diskutiert.
  • Wichtig ist, stark verarbeitete Lebensmittel zu meiden – auf dem Teller landen dagegen besser Zwiebeln, hochwertige Fette, aber auch Leber, Austern oder grüner Tee in erstklassiger Qualität.

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